„Nachdem ich jahrelang in leitender Stelle einer Krankenpflegeschule tätig war, kann ich jetzt aktiv Qualifizierungsprojekte entwickeln und dafür einstehen, dass unserer Qualität hochgehalten und stetig verbessert wird!“ Robert Arnitz, Direktionsbeauftragter Ausbildung & Pflege
Mensch sein – ganz individuell
Sich geborgen fühlen ist das höchste Gut
 
 

Ambulante psychiatrische Pflege

Gerade psychische Erkrankungen führen häufig zu dramatischen Einbußen der Lebensqualität und der Fähigkeit, soziale Kontakte aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Mit unserem Angebot wollen wir die Versorgung, Integration und Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen voranbringen und unterstützen und ihnen dabei die Möglichkeit geben, im gewohntem Lebensumfeld zur verbleiben und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden oder zu verkürzen.

Die Ambulante Psychiatrische Pflege wird nach § 37 SGB V (Sozialgesetzbuch) als Krankenkassenleistung finanziert und erbringt Leistungen der psychiatrischen Pflege, der Grund- und Behandlungspflege sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Ambulante Psychiatrische Pflege wird von einem Facharzt für Psychiatrie verordnet. Die Verordnungen können wiederholt ausgestellt werden, wenn der Hilfebedarf weiterhin besteht. Sofern keine Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht besteht, wird der Selbstkostenanteil von der Krankenkasse in Rechnung gestellt.

 

Aufgaben der APP

Durch eine Betreuungszeit von rund 20 Minuten pro Einsatz (und das bis zu zweimal täglich) können wir eine gute Beziehung zu unseren Klienten aufbauen und diese bedarfsgerecht unterstützen:

• professionelle, tragfähige Beziehung aufbauen
• feststellen, beobachten und dokumentieren des Hilfebedarfs und dessen Entwicklung (Pflegeprozess)
• bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen helfen (z.B. beim Einkaufen, Kochen, Körperpflege)
• stützende Tagesstruktur schaffen
• wahrnehmen und beobachten von Krankheitszustand und -entwicklung
• ärztliche Behandlung unterstützen
• durch Gespräche die eigene Verantwortlichkeit der Patienten stützen und fördern
• einen bewussten, aktiven Umgang mit der Krankheit / Beeinträchtigung durch Information und Beratung fördern
• Krisensituationen erkennen (z.B. Suizidalität, familiäre Probleme)
• frühzeitige Krisenintervention (z.B. engmaschige Betreuungs- und Gesprächsangebote, Entspannungsübungen)
• Koordination und Vermittlung von Hilfen
• eigenverantwortlichen Umgang mit Medikamenten und die Compliance fördern

 

Art und Umfang der Leistung

Wir besuchen Sie im Rahmen der Verordnung bis zu 2 mal täglich, an bis zu 7 Tagen in der Woche. Dabei ist zu beachten, dass die Verordnungsdauer bis zu 4 Monate betragen kann, wobei die Frequenz der Einsätze abnehmend sein muss.

Wenn keine Behandlungspflege mehr notwendig ist, wird ein Übergang in ein anderes Betreuungs- und/oder Begleitungsangebot vermittelt.

Kostenübernahme und wichtige Hinweise

Wer übernimmt die Kosten?
• Kostenträger ist die Krankenkasse
• Verordnungsdauer 4 Monate, ggf. länger
• Grundlage: § 37a SGB V

Was ist zu beachten?
• die Einsatzfrequenz muss abnehmende Tendenz haben
• Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung

Einzelfallhilfen

Gerne unterstützen wir auch außerhalb der regulären Hilfeangebote. Durch ein enges Netzwerk an Kooperationspartnern können wir individuelle und zielgerichtete Hilfestellung geben oder an einen anderen Fachdienst verweisen.

Dabei achten wir auch die Bedürfnnisse des Einzelnen und setzen neue Maßstäbe.

 

 

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